In der Welt des Internets sind TCP (Transmission Control Protocol) und UDP (User Datagram Protocol) die grundlegenden Protokolle für den Netzwerkverkehr.
TCP ist ein verbindungsorientiertes Protokoll, was bedeutet, dass nach dem Aufbau der Verbindung Daten in beide Richtungen übertragen werden können. TCP prüft automatisch auf Fehler und garantiert die Zustellung der gesendeten Pakete.
UDP ist ein einfacheres verbindungsloses Protokoll, bei dem keine Fehlerüberprüfung und keine Wiederherstellungsdienste erforderlich sind, was es schneller macht, da die Datenübertragung auch dann fortgesetzt wird, wenn der Empfänger nicht erreichbar ist.
Der Hauptunterschied zwischen diesen beiden Protokollen besteht darin, dass UDP tendenziell schneller ist, während TCP zuverlässiger ist.
In Bezug auf Windscribe wirst du sehen, dass wir in den Einstellungen unserer Apps sowohl ein UDP- als auch ein TCP-Verbindungsprotokoll anbieten. Beide nutzen das OpenVPN-Protokoll, sind jedoch etwas unterschiedlich konfiguriert. Wie oben erwähnt, sendet das UDP-Protokoll für sich allein Pakete, ohne zu überprüfen, ob diese empfangen wurden. Diese Funktionalität ist jedoch auch bei der Verwendung der UDP-Option in Windscribe vorhanden – sie ist lediglich auf dem UDP-Protokoll aufgebaut, im Gegensatz zum TCP-Protokoll, bei dem sie von Natur aus vorhanden ist, ohne dass zusätzliche Funktionalität benötigt wird.