DNS steht für Domain Name System und ist – vereinfacht ausgedrückt – das System, das die nutzerfreundlichen Adressen der von Ihnen täglich besuchten Websites verwaltet und in maschinenlesbare IP-Adressen übersetzt.
Zum Beispiel ist google.com lediglich der Domainname, der auf ein riesiges Netzwerk von Servern und IPs zeigt, das Menschen weltweit mit Inhalten versorgt – ohne dass sich jeder einzelne eine für seine Region optimale IP-Adresse merken müsste.
DNS ist im Wesentlichen ein Telefonbuch für das Internet. Jede Domain muss zu einer IP-Adresse aufgelöst werden, und ein DNS-Server erledigt genau diese Aufgabe: Er teilt Ihrem Gerät mit, welche IP-Adresse zu einer Domain gehört. Ohne DNS wäre der einzige Weg ins Internet die direkte Eingabe von IP-Adressen.
DNS wird von allen Geräten genutzt und normalerweise automatisch konfiguriert. Alles in Ihrem Netzwerk verwendet wahrscheinlich Ihren Internetanbieter als DNS-Server. Wenn Sie Ihr Gerät mit dem VPN verbinden, laufen alle DNS-Anfragen über unseren VPN-Server, sodass Ihr Internetanbieter oder Netzwerkadministrator nicht sehen kann, welche Websites Sie besuchen.
Sie können überprüfen, ob das korrekt funktioniert, indem Sie einen DNS-Leak-Test durchführen. Wenn Ihre Anfragen das Tunnel verlassen, kann Ihr Internetanbieter Ihre Surfaktivitäten weiterhin sehen.
Wenn Ihre DNS-Anfragen über unser VPN laufen, können wir auch Domain-Blocking für Werbung, Tracker, Malware und mehr implementieren. Wenn Ihr Computer eine Anfrage an eine Domain wie „malware-download.viruswebsite.com” stellt, sieht unser VPN-Server diese Anfrage und sendet anstelle der IP der Website eine Null-IP (0.0.0.0) zurück, sodass Ihr Gerät denkt, die Domain existiere nicht.
Weitere Informationen zu den DNS-Funktionen von Windscribe finden Sie in unserem DNS-Erklärungsvideo: