Eine Windscribe-Einrichtungsanleitung für uTorrent unter Windows. Dies ist keine Anleitung für uTorrent Web, das im Browser läuft und die unten beschriebenen Einstellungen nicht anbietet.
Jede Einstellung in dieser Anleitung ist speziell auf uTorrent Classic abgestimmt (die Desktop-App für Windows), nicht auf uTorrent Web und nicht auf die mobile App. Die unten genannten Namen der erweiterten Einstellungen gibt es nur im Desktop-Client. Die hier beschriebene Bindung an eine Schnittstelle und die Firewall-Reihenfolge sind ausschließlich für einen Torrent-Client gedacht. Übertragen Sie diese Einstellungen nicht auf Ihren Browser, Ihr E-Mail-Programm oder eine andere Anwendung, denn das kann die Verbindung dieser Anwendung stören oder ein unbemerktes Leck erzeugen. Nur uTorrent Classic.
Rechtlicher Hinweis: Nutzen Sie Torrents ausschließlich für Inhalte, die Sie herunterladen oder teilen dürfen. Ein VPN schützt Ihre Privatsphäre; es ändert nichts am Urheberrecht.
Wenn Sie über eine normale Internetverbindung torrenten, ist Ihr Traffic an zwei Stellen vollständig sichtbar:
Da P2P-Technik voraussetzt, dass sich Peers direkt miteinander verbinden, gibt sie Ihre Netzwerkadresse konstruktionsbedingt an Fremde weiter. Ein VPN begegnet dem, indem es Ihren Traffic in einen verschlüsselten Tunnel verpackt und Ihre öffentliche IP-Adresse durch die IP-Adresse des VPN-Servers ersetzt. Diese Anleitung beschreibt, wie Sie diese Verbindung mit Windscribe sicher einrichten.
Die meisten VPNs setzen auf einen reaktiven "Kill Switch". Bricht der VPN-Tunnel ab, erkennt ein Kill Switch den Ausfall und versucht, Ihre Internetverbindung zu trennen. In der kurzen Zeitspanne zwischen dem Abbruch des Tunnels und der Reaktion der Software kann Ihre echte IP-Adresse jedoch an den Schwarm durchsickern.
Die Firewall von Windscribe arbeitet vorbeugend. Statt auf einen Verbindungsabbruch zu reagieren, blockiert sie ab dem Moment ihrer Aktivierung jeglichen Traffic außerhalb des VPN-Tunnels.
Stellen Sie sich ein geschlossenes Sicherheitstor vor: Ein üblicher Kill Switch versucht, das Tor zuzuschlagen, nachdem er einen Einbruch bemerkt hat. Die Firewall von Windscribe hält das Haupttor dauerhaft verschlossen und lässt Traffic nur durch die sichere VPN-Seitentür. Mit der Firewall auf Always On hat uTorrent keinen physischen Weg ins offene Internet, wenn der Tunnel abbricht oder die App abstürzt.
Bei dieser Einrichtung konfigurieren Sie zuerst Windscribe so, dass die Systemverbindung abgeriegelt wird, und richten dann uTorrent passend zum VPN-Adapter ein.
Peer-to-Peer-Traffic ist eine Funktion der bezahlten Tarife. Er funktioniert mit Full Pro und mit Build-a-Plan für die in Ihrem Tarif enthaltenen Serverstandorte. Auf kostenlosen Servern ist er deaktiviert, und er ist nur an Serverstandorten verfügbar, die P2P erlauben. Eingeschränkte Standorte sind in der App mit einem durchgestrichenen P2P-Symbol markiert. Mit einem kostenlosen Konto sichern diese Schritte zwar den Client ab, Ihre Torrents werden aber erst übertragen, wenn Sie sich mit einem bezahlten Tarif zu einem Server verbinden, der P2P erlaubt.


Die Always-On Firewall verhindert zwar Traffic-Lecks, mit diesen lokalen Einstellungen stellen Sie aber sicher, dass uTorrent korrekt mit der Netzwerkschnittstelle zusammenarbeitet.



Hinweis: Windscribe hat seinen alten eigenständigen SOCKS5-Proxydienst eingestellt. Jede alte Proxy-Konfiguration, die in diesen Feldern stehen bleibt, führt zu Verbindungsfehlern.
Hinweis: Das Deaktivieren von UPnP und NAT-PMP verhindert, dass Ihr Router automatisch Ports öffnet, was Ihre eingehenden Peer-Verbindungen verringern und das Seeden verlangsamen kann. Wenn Sie eingehende Erreichbarkeit brauchen, nutzen Sie stattdessen die hauseigenen Portweiterleitungsoptionen von Windscribe.
Einschränkung: Die dem VPN-Adapter zugewiesene private IP-Adresse kann sich zwischen den Verbindungssitzungen ändern, sodass Sie sie dann von Hand aktualisieren müssen. Außerdem kann Windows Vorgaben zur Adapterbindung je nach Priorität der Schnittstellenmetrik gelegentlich umgehen. Behandeln Sie die Bindung an eine Schnittstelle als zusätzliche Absicherung; Ihr wichtigster Schutz vor Lecks bleibt die Always-On Firewall.
Damit bei Anwendungsupdates oder Systemänderungen kein Traffic offengelegt wird, etablieren Sie eine feste Routine zum Starten und Beenden:
Gängige IP-Webseiten prüfen nur die Verbindung Ihres Webbrowsers und erkennen damit kein torrentspezifisches Leck. Nutzen Sie einen speziellen Torrent-Tracker-Test, um Ihre Konfiguration zu überprüfen, während das VPN aktiv ist und uTorrent läuft:
Der serverseitige Blocker von Windscribe, R.O.B.E.R.T., filtert schädliche Domains und Tracker auf DNS-Ebene. Die Standard-Blocklisten stören gängige öffentliche Torrent-Tracker nicht. Eigene Konfigurationen können das jedoch sehr wohl.
Wenn Ihre Torrent-Downloads trotz bestätigter VPN-Verbindung keine Verbindung aufbauen oder Tracker-Fehler anzeigen, prüfen Sie Ihre persönlichen Blockierregeln. Melden Sie sich in Ihrem Konto an, gehen Sie zu My Account > R.O.B.E.R.T., sehen Sie Ihre eigenen Regeln oder Blocklisten auf widersprüchliche Domains durch, deaktivieren Sie die verdächtige Blockliste und starten Sie uTorrent neu.
Die Desktop-Anwendung authentifiziert Ihren sicheren Tunnel automatisch auf Systemebene. uTorrent sollte hier keine separaten Proxy-Zugangsdaten verwenden, weil Windscribe den Traffic über die Desktop-App schützt.
Nein. Ein SOCKS5-Proxy verschleiert Ihre IP-Adresse gegenüber einzelnen Anwendungen, verschlüsselt die durchgeleiteten Daten aber nicht. Die VPN-Desktop-Anwendung verschlüsselt den gesamten Netzwerkverkehr und verbirgt zugleich die öffentliche IP-Adresse Ihres Systems. Windscribe hat seine eigenständige SOCKS5-Proxy-Infrastruktur eingestellt, wodurch der vollständige Anwendungstunnel die Standardmethode zur Absicherung von Traffic ist.
Wenn die App abstürzt, blockiert die Always-On Firewall den Traffic außerhalb des Tunnels und verhindert den normalen Internetzugang, bis das VPN wieder verbunden ist oder die Firewall deaktiviert wird.
Windscribe bietet einen kostenlosen Tarif mit 10 GB Daten pro Monat nach Bestätigung der E-Mail-Adresse. Für P2P-Betrieb sind Full Pro oder ein Build-a-Plan erforderlich, um Zugriff auf die bezahlten Standorte zu erhalten, die P2P-Traffic erlauben.